Fußballmuseum ruft
HALL OF FAME ins Leben

Die größten Legenden des deutschen Fußballs erstmals an einem Ort: Auf Initiative des Deutschen Fußballmuseums haben führende Sportjournalisten die Gründungsmannschaften der HALL OF FAME des deutschen Fußballs gewählt.

Die Gründungsmitglieder der HALL OF FAME

Die Inszenierung

Die HALL OF FAME im Deutschen Fußballmuseum ist hochmodern und dennoch in einer zeitlosen Ästhetik mit einem künstlerischen und medialen Konzept gestaltet. Eine mit Klängen und Sound inszenierte Lichtkunstinstallation mit den Köpfen der HALL OF FAME-Mitglieder schafft eine magisch anmutende Darstellung der größten deutschen Fußballpersönlichkeiten, bei der sich die projizierten Gesichter der Spieler und Trainer mythisch durch den Raum bewegen.

Eine zusätzliche mediale Würdigung erhalten die aufgenommenen HALL-OF-FAME-Mitglieder durch eine raumgreifende Medieninstallation mit sechs Projektionsflächen in einem separaten Inszenierungsraum. Die künstlerische Darbietungsform der Spieler- und Trainerpersönlichkeiten ist als ein System von Bewegung und Veränderung erlebbar und erlaubt eine fortlaufende Erweiterung der HALL OF FAME mit neuen Protagonisten.

Das Konzept zur
HALL OF FAME

Die HALL OF FAME des deutschen Fußballs soll dazu beitragen, herausragende deutsche Spieler- und Trainerpersönlichkeiten des Männer- und Frauenfußballs zu würdigen und im historischen Bewusstsein des Fußballsports zu verankern. Die Mitglieder der HALL OF FAME werden durch eine Jury, die sich aus führenden Sportjournalistinnen und Sportjournalisten sowie dem Museumsdirektor zusammensetzt, berufen.

Die HALL OF FAME wird getragen vom Deutschen Fußballmuseum, das sich verpflichtet hat, dem nationalen Fußball mit seinen herausragenden Persönlichkeiten einen dauerhaften, würdigen Erinnerungsort zu geben. Im Rahmen einer feierlichen Gala werden einmal jährlich neue Mitglieder in die HALL OF FAME aufgenommen.

Zur Gründung der HALL OF FAME wurden zunächst elf Männer und elf Frauen sowie jeweils ein Trainer/eine Trainerin pro Gründungsmannschaft durch die Jury berufen. Die Nominierung der Gründungsmannschaften erfolgte nach Positionen und nach einem festgelegten Spielsystem (3-4-3). Auswahlkriterien sind insbesondere herausragende Leistungen in deutschen Auswahlmannschaften sowie im nationalen und internationalen Vereinsfußball. Spieler und Trainer können fünf Jahre nach ihrem Karriereende berufen werden.

Diese Jury wählt die
HALL OF FAME des deutschen Fußballs

  • Frederik Ahrens (Hamburger Morgenpost)
  • Gernot Bauer (Eurosport)
  • Michael Bracher (DAZN, SPOX, Goal)
  • Gianni Costa (Rheinische Post)
  • Alfred Draxler (Bild)
  • Ralph Durry (sid)
  • Marco Fenske (RND)
  • Stefan Frommann (WELT/WELT am SONNTAG)
  • Thomas Fuhrmann (ZDF)
  • Pit Gottschalk (Fever Pit’ch)
  • Anno Hecker (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
  • Christian Hollmann (dpa)
  • Jörg Jakob (kicker)
  • Sascha Klaverkamp (Ruhr Nachrichten)

  • Erich Laaser (VDS)
  • Alexander Laux (Hamburger Abendblatt)
  • Christian Löer (Kölner Stadt-Anzeiger)
  • Manfred Loppe (RTL)
  • Peter Müller (FUNKE Sport)
  • Mario Nauen (Sky)
  • Manuel Neukirchner (Dt. Fußballmuseum)
  • Dirk Preiß (Stuttgarter Zeitung/Nachrichten)
  • Katrin Schulze (Der Tagesspiegel)
  • Dirc Seemann (Sport1)
  • Steffen Simon (WDR-Fernsehen)
  • Sabine Töpperwien (WDR-Hörfunk)
  • Martin Volkmar (SPOX, Goal)
  • Mark Weishaupt (Saarbrücker Zeitung)

Häufig gestellte Fragen zur HALL OF FAME

Die HOF des deutschen Fußballs ist auf Initiative des Deutschen Fußballmuseums gegründet worden. Die Wahl einer Gründungself der Männer fand am 20. November 2018 statt. Die Bekanntgabe der Gründungself der Frauen erfolgte am 31. Januar 2019. Eröffnet wurde die HOF am 1. April 2019 mit einer Gala in Dortmund.

Die HOF ist Teil der Dauerausstellung im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund. Der Zugang ist beim Erwerb eines Tagestickets inbegriffen.

Die Gründungsmannschaften der HOF basieren auf dem 3-4-3-System. Demnach standen für die Wahl drei Positionen in der Abwehr, vier im Mittelfeld und drei für den Angriff zur Disposition. Dazu wurde über eine Spielerin/einen Spieler für die Torhüterposition sowie über eine Trainerin/einen Trainer abgestimmt.

Über die Auswahl der HOF-Spielerinnen und -Spieler stimmte eine Jury mit 25 Sportchefs renommierter deutscher Medienhäuser und Museumsdirektor Manuel Neukirchner ab.

Zur Auswahl stehen Fußballerinnen und Fußballer, deren Karriereende mindestens fünf Jahre zurückliegt und die für deutsche Auswahlmannschaften spielberechtigt gewesen sind.

Die Jury entscheidet jährlich über eine begrenzte Anzahl von Neuaufnahmen unabhängig von einer bestimmten Spielposition.

Es gibt keine räumliche Begrenzung. Eine extra konzipierte Lichtkunstinstallation mit den Köpfen der Hall-of-Famer schafft eine magisch anmutende Darstellung, bei der sich die Gesichter der Spieler und Trainer mythisch durch den Raum bewegen.