Gründungself des Frauenfußballs in die HALL OF FAME aufgenommen

Die formidable Gründungself der Frauen fand am 12. Oktober 2019 im Rahmen einer feierlichen Abendveranstaltung Aufnahme in die HALL OF FAME des deutschen Fußballs. Der neue DFB-Präsident Fritz Keller ließ sich die Zeremonie im Deutschen Fußballmuseum nicht entgehen und nahm die Auszeichnung der herausragenden Protagonistinnen des Frauenfußballs persönlich vor.

Mit Silke Rottenberg, Nia Künzer, Steffi Jones, Bettina Wiegmann, Renate Lingor, Silvia Neid und  Inka Grings waren sieben Spielerinnen aus der Gründungself anwesend. Dazu gesellte sich Tina Theune als zu ehrende Trainerin. Mit Anekdoten aus ihren gemeinsamen Jahren bei der Nationalmannschaft entwickelte sich auf der Bühne in der Arena des Deutschen Fußballmuseums ein stimmungsvoller und unterhaltsamer Rückblick auf eine einzigartige Erfolgsära des Frauenfußballs, bei dem auch nachdenkliche Töne anklangen. Dabei wurde an die im Februar dieses Jahres im Alter von nur 51 Jahren in Folge eines Krebsleiden verstorbene Heidi Mohr gedacht.

Für einen krönenden Abschluss sorgte Inka Grings. Beim Torwandschießen auf dem Museumsvorplatz, das live ins ZDF-Sportstudio übertragen wurde, traf die Bundesliga-Rekordtorjägerin fünfmal hintereinander und hatte damit quasi Matchball  zu einem historischen Ereignis. Bisher waren niemandem bei sechs Schüssen sechs Treffer gelungen. Inka Grings letzter Versuch ging jedoch knapp daneben. Dennoch ist sie nun mit acht weiteren Fußballern, darunter Ikonen wie Günter Netzer und Rudi Völler, als Rekordhalterin gelistet.

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